Dieter Weber Investments seit 1979 - Beratungsprozess - Prof. Anlagemanagment

 
Professionelles Anlagemanagment


Seit Jahrzehnten glänzen die Stiftungsfonds von Yale, Harvard und Stanford mit überdurchschnittlichen Traumrenditen.

Private Universitäten in den USA sind besonders auf die effiziente Anlage von Stiftungs- und Spendengeldern angewiesen, da sie daraus einen bedeutenden Teil ihrer Aufwendungen bestreiten müssen. Durch die gute finanzielle Ausstattung (Die Ivy-League-Universitäten: Harvard 36 Milliarden Dollar, Yale 26 Milliarden Dollar, Standfort 31 Milliarden Dollar, Princeton 23 Milliarden Dollar) bewahren sie ihre Unabhängigkeit von der öffentlichen Hand, haben umfangreiche Budgets für die Forschungsbereiche und sind so automatisch für die besten Studenten des In- und Auslandes sehr attraktiv.

 

Ein Mann hinter dem Erfolg

Yales-Investmentdirektor ist David F. Swensen, Jahrgang 1954, kam 1985 mit 31 Jahren nach 6 Jahren Wall Street Erfahrung nach Yale in New Haven zurück. Er nahm damit eine 80%-tige Gehaltskürzung in Kauf und verdiente in 2006 1,3 Mio. US-Dollar - eher ein Handgeld, doch darauf angesprochen antwortet er: "It certainly does not drive me." Als einer der ersten Universitäts-Vermögensverwalter änderte er die Allokationspolitik, optimierte das Risikomanagment und leitete damit den Siegeszug des Yale Endowment Fund ein. In den letzten zehn Jahren erzielte Swensen eine jährliche Rendite von rund 12 Prozent.

 

Viele Studien der letzten 30 Jahre bestätigen, dass strategische Entscheidungen, also die Vermögensaufteilung (Asset-Allokation = Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen mit dem Ziel der Optimierung des Rendite/Risiko-Verhältnisses bei Berücksichtigung von Risikobereitschaft und Anlagedauer) über den langfristigen Erfolg der Gesamtanlage entscheidet und weniger die Auswahl von Einzeltiteln (Stock- und Fonds-Picking). Diversifikation ist alles!!!

 

 Bedeutung der Vermögensstrukturierung für die Performance eines Portfolios:

  • 91,5 % Vermögensaufteilung (strategische Asset Allocation)
  •   4,6 % Individuelle Investitionsauswahl
  •   2,1 % Weitere Faktoren
  •   1,8 % Kaufzeitpunkt (Market Timing)

Quelle: "Determinants of Portfolio Performnce II: An Update" von Gary P. Brinson, Brian D. Singer und Gilbert L. Beebower. Aus: Financial Analysts Journal, Mai-Juni 1996. 

 

Zentrale Frage bei dem für den Yale Endowment Fund durchgeführten Allokations-Prozesses ist, wie das Portfolio gegen große averse Marktereignisse geschützt werden kann, ohne gleichzeitig Renditechancen zu mindern. Yale benutzt zur Beantwortung dieser entscheidenden Frage die von Markowitz entwickelten Einsichten. Durch statistische Methoden und erfahrungsgeprägte Modifikation werden erwartete Performance, Varianzen (Streuungsmass) der einzelnen Anlageklassen und ihre Korrelation genutzt, um ein optimales Portfolio zu konstruieren, das sich auf sechs Anlageklassen erstreckt.

 

        Das aktuelle strategische Yale-Portfolio (2015):

  1. Real Assets (Immobilien, Öl, Gas und Wald) 20,7%
  2. Absolute Return (inkl. Hedge Fonds) 20,5%
  3. Private Equity (inkl.Venture Capital) 32,5%
  4. Ausländische Aktien (inkl. Emerging Markets) 14,7%
  5. US-Aktien (vor allem kleine und mittlere Unternehmen) 3,9%
  6. Renten / Kasse 7,7%

 

Fazit: Wer gut streut, rutscht nicht so schnell aus!


 
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